12

Wilhelm-Tell-Spiele

Das Freilichtspiel „Wilhelm Tell“ wurde von 1921 bis 1926 auf der Burgruine insgesamt 55 mal aufgeführt. Es zählt zu den ältesten Heimatspielen der Eifel.

Die Kronenburger Theatergruppe bestand aus 120 Laiendarstellern. Sie widmeten große Teile ihrer Freizeit dem Einstudieren ihrer Rollen.

Die vierstündigen Aufführungen fanden immer sonntags in den Sommermonaten statt. Pro Vorstellung zählte man im Durchschnitt 1.500 Besucher. Insgesamt dürften etwa 60.000 Personen das Schauspiel besucht haben.

Die Initiatoren dieser Inszenierung waren Pastor Windelschmidt und Lehrer Finken, die mit dem Reinerlös aus den Aufführungen ein Jugendheim mit Schülerherberge errichten wollten.

2006 erinnerten Doris und Hans-Jürgen Knauf mit diesen Bild- und Texttafeln hier in der Tellgasse an die außergewöhnliche Gemeinschaftsleistung der Kronenburger Bevölkerung.