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Eisenkunst (antik)
Der Ortsteil Kronenburgerhütte ist in der Umgebung der 1464 gegründeten Kronenburger Eisenhütte entstanden. Schon Ende des 15. Jahrhunderts wurden Produkte wie Stubenöfen und Takenplatten gefertigt und bis nach Luxemburg, Belgien und den Niederlanden geliefert. Die Produkte der Kronenburger Gießerei wurden als Spitzenprodukte gerühmt. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Produktion wegen fehlender Transportverbindungen nicht mehr konkurrenzfähig und wurde eingestellt.
In Station 32 sind drei Eisengussplatten ausgestellt. Die rechte Platte zeigt die Friedensgöttin. Sie hält den Siegeskranz in ihrer Rechten und sitzt auf Kriegstrophäen. Auf der Ofenplatte links trägt die Bürgerschaft eine Standarte mit dem Doppeladler der Habsburger. Beide Platten wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegossen. Wo sie gegossen wurden, ist unbekannt.
Die kleine Platte links entstand 1977 anlässlich der 700-Jahr-Feier Kronenburgs. Nach einem neu erstellten Model wurden in der Gießerei in Jünkerath 200 Exemplare gegossen.
Die Eisenplatten und Rahmen wurden im Zusammenhang mit der Entwicklung von KUNSTamWEG von Doris und Jürgen Knauf und Adolf Stein gestiftet.



